Corona-Vortragsabend | 27. Oktober 2022
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1000 Leute wollten dabei sein – doch über 200 mussten wieder heim

Geplant war eine Einladung im kleinen Rahmen. Veranstalter Max Marti rechnete zuerst mit 35 Personen bei sich zu Hause, doch in Anbetracht der unterdessen angemeldeten 120 Gäste musste Marti den impfkritischen Vortragsabend ins Foyer des Kultur- und Kongresszentrums Thun verschieben. Dann bekundeten immer mehr Leute ihr Interesse für die Referate der prominenten Covid-Massnahmen- und Impfungs-Kritiker. Am Mittwochabend begehrten schlussendlich gegen 1000 Personen Einlass! Aus Sicherheitsgründen durften jedoch nur 740 rein.
von Matthias Mast
Der Thuner Hausarzt Daniel Beutler untermalte sein Referat über die Nebenwirkungen der Covid-Impfungen mit Humor und Emotionen.
Der Thuner Hausarzt Daniel Beutler untermalte sein Referat über die Nebenwirkungen der Covid-Impfungen mit Humor und Emotionen.Fotos: Seraina Keller

Als Max Marti die Einladungen zum Vortragsabend «Wo führt uns die Reise hin?» in seinem Zuhause plante, kannte niemand Janine Small. Die Regionalpräsidentin des «Pfizer» Pharma-Konzerns für den Bereich Impfstoffe und internationale Industrieländer stand letzte Woche anstelle des Pfizer-CEOs Albert Bourla zur Anhörung vor dem EU-Sonderausschuss, um über die Erkenntnisse aus der Covid-19-Pandemie und Empfehlungen für die Zukunft Auskunft zu geben.

Boss Bourla dürfte nach den Aussagen Smalls seine Abwesenheit bitter bereuen, denn seine Abgesandte liess die Bombe platzen: Auf eine entsprechende Frage sagte die Pfizer-Direktorin nämlich, dass der Covid-19-Impfstoff vor der Markteinführung nicht darauf getestet wurde, ob dadurch die Übertragung des Virus verhindert werden kann. Wie die Daten seit Einführung der Impfung bestätigen, ist dies auch nicht der Fall, womit der behauptete Fremdschutz durch den digitalen Covid-19-Pass widerlegt wurde.

Mit über 740 Gästen war der Schadausaal des KKThun brechend voll.
Mit über 740 Gästen war der Schadausaal des KKThun brechend voll.

Der Small-Knall in Brüssel fand in Thun einen Widerhall – und wie! Bei Gastgeber Max Marti meldeten sich immer mehr Menschen, die dabei sein wollten, wenn die bekannten Covid-Impfungs-Kritiker, der Thuner Hausarzt Daniel Beutler und Stefan Hockertz (Professor für Toxikologie und Pharmakologie) über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse berichten. In Anbetracht der erwarteten 120 Gäste reservierte Marti daraufhin das Foyer im Kultur- und Kongresszentrum Thun (KKThun). Doch die Anmeldeflut zwang ihn kurzerhand, in den grossen KKT-Saal zu wechseln. Dann passierte etwas, was selbst Veranstaltungs-Insider verblüffte: Rund 1000 Menschen begehrten Einlass, aus Sicherheitsgründen durften jedoch nur 740 rein. 200 Personen mussten auf die Ausführungen der kritischen Experten verzichten und den Heimweg antreten.

Stefan Hockertz (Professor für Toxikologie und Pharmakologie) referierte über die Covid-Impfung, welche seiner Ansicht nach «keine Impfung» ist.
Stefan Hockertz (Professor für Toxikologie und Pharmakologie) referierte über die Covid-Impfung, welche seiner Ansicht nach «keine Impfung» ist.Foto: S. Keller

Eröffnet wurde der Vortragsreigen durch den Physiker Philippe Marti, den Sohn des Veranstalters, der dem Publikum die Grenzen der Wissenschaft aufzeigte. Sein Auftritt bildete das Warm-up für die beiden folgenden Referenten Daniel Beutler und Stefan Hockertz, die den ihnen von Pfizer-Small ungewollt zugespielten Steilpass verwerteten und die Wirkung der Impfung im besten Fall als unnütz darstellten. Fazit nach der Veranstaltung, bei dem gemäss Recherchen dieser Zeitung auch zahlreiche zwei- und dreifach gegen Covid geimpfte Personen teilnahmen: Die Auseinandersetzungen um das Für und Wider der Impfung dürften «dank» Janine Small nicht kleiner werden und den Behörden bei ihrer Kampagne für den vierten Booster in die Quere kommen.

Die Veranstaltung war ursprünglich für 35 Personen geplant, dann haben sich 120 angemeldet, letztendlich standen gegen 1000 Menschen vor dem KKThun, doch nur 740 durften rein.
Die Veranstaltung war ursprünglich für 35 Personen geplant, dann haben sich 120 angemeldet, letztendlich standen gegen 1000 Menschen vor dem KKThun, doch nur 740 durften rein.Foto: Matthias Mast